11.5.11
unvorstellbare Gefühle
Das Problem ist, dass ich dich ganz doll lieb habe. Eigentlich ist das nur ein Teil des Problemes - ein anderer Teil ist diese besorgniserregende Unsicherheit. Ich könnte dich mit Zärtlichkeit überraschen, aber das Risiko schreit nach mir. Vielleicht wäre es besser achtunglos zu handeln, obwohl mein Gehirn nicht an das Thema ,,Vorsicht'' zu arbeiten aufhalt. Meine schöne Wörter über Liebe wollen aber auch nicht auf mein Mund kommen - sie erzählen mir manchmal, dass sie selbst Angst haben. Wieso könnte ich gegen sie was machen? Plötzlich denke ich daran, gegen sie zu kriegen und sie aussprechen aber während ich nach Kräfte suche, entmutigt mich die Unsicherheit, deshalb laufen die Ideen weg. Warum sollte ich die Realität befürchtigen? Ist meine Realität nur eine Fantasie meiner Vorstellung? Es ist zu dunkel wenn ich barfuß wandere, die Lichte sind mir zu schwach um das Boden sehen zu können. ,,Vorsicht, dass kann Verletztungen verursachen''... Egal ob es mir gefällt, ob es weh tut: der Punkt ist, dass ich jetzt viel Zeit bräuchte, ihn auf mein Herz aufzunehmen. Seit ich angefangen habe, diesen Text zu schreiben, hört mein Gewissen nicht mir an den Ohren zu wispern: ,,gib auf, es ist schon unmöglich zurück zu gehen''. (Als ob ich ihn verlaßen wollte!) Es müsste nicht Energie ausgegeben haben: das weiß ich schon lange her und die Idee, dass ich nicht gegen diese Liebe machen kann ist genau so angenehmend wie an seinen Armen zu sein...
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